WC Tiflis: Bronze für Nicolas Limbach und für die deutsche Mannschaft

Nicolas Limbach, Vilmos Szabo

WC Tiflis: Bronze für Nicolas Limbach und für die deutsche Mannschaft

Beim Weltcupturnier in Georgien erfocht sich Nicolas Limbach mit souveränen Siegen den dritten Platz und greift im Kampf um die Olympiaqualifikation an. In den ersten fünf KO-Gefechten ließ das Dormagener Säbelass seinen Gegnern keine Chance und ließ nie mehr als 7 Gegentreffer zu. Im Halbfinale behielt dann aber der russische Weltmeister und spätere Turniersieger Yakimenko die Oberhand und gewann 15:10.

Mit dem Turnier in Tiflis wird die entscheidende Phase für die Olympiaqualifikation eingeleitet. Die besten Ausgangspositionen haben im Moment Nicolas Limbach, der sich nach dem Turnier auf Platz 10 der Weltrangliste einreiht und Max Hartung, der in Tiflis mit dem 16. Platz ein Streichergebnis eingefahren hat und somit als Nummer 7 in der Weltrangliste rangiert. Bei den nächsten fünf für die Qualifikation zählenden Turnieren haben beide aber hervorragende Chancen mit guten Platzierungen ihre Positionen zu festigen.

Der durch einen Magen-Darm-Infekt geschwächte Benedikt Wagner komplettierte das gute Dormagener Ergebnis mit Platz 15, auch wenn er im Achtelfinale gegen den Iraner Abedini eher ungeplant aus dem Rennen geworfen wurde. Für Matyas Szabo bedeutete der Platz 34 hingegen Rückschlag im Rennen um die Fahrkarte nach Rio, während Richard Hübers den 36 Platz belegte.

Am Sonntag stand dann der Mannschaftswettkampf an. Der Europameister und Weltmeisterschafts-Dritte zog gegen Spanien mit einem 45:17 ins Viertelfinale ein, in dem man Ungarn knapp mit 45:42 besiegte. Nach der 38:45-Niederlage gegen die USA im Halbfinale erfocht sich das deutsche Team, das ausschließlich mit Dormagener Fechtern besetzt ist, mit einem deutlichen 45:27 gegen die ungarische Mannschaft die Bronzemedaille.

Somit rangiert die deutsche Mannschaft unter Ihrem Chef-Coach Vilmos Szabo weiterhin auf dem 2 Weltranglistenplatz und hat in den letzten 10 Turnieren lediglich einmal das Podest verpasst.