Wagner wird Dritter bei Grand Prix in Seoul

Wagner wird Dritter bei Grand Prix in Seoul

Starker Auftritt von TSV-Säbelspezialist Benedikt Wagner. Der 26-jährige sicherte sich beim Grand Prix der Aktiven in Seoul (Südkorea) den dritten Platz. Erst im Halbfinale wurde der Dormagener vom Franzosen Vincent Anstett mit 4:15 gestoppt.

Zuvor war Wagner mit einem souveränen 15:10 gegen Anstetts Landsmann Bolade Apithy in die K.O.-Gefechte gestartet. Im anschließenden TSV-internen Duell siegte Wagner mit 15:12 gegen seinen Teamkameraden Matyas Szabo, der damit in der Endabrechnung den 20. Platz belegte. Mit einem hauchdünnen 15:14 gegen den Russen Veniamin Reshetnikov zog Wagner in die Runde der besten Acht ein. Dort traf er auf die lebende Fechtlegende Aldo Montano aus Italien. Der Dormagener bezwang den Olympiasieger von Athen 2004 deutlich mit 15:7 und sicherte sich damit einen Platz auf dem Treppchen. Für den Finaleinzug reichte es dann jedoch nicht mehr. Gegen den späteren Zweitplatzierten Anstett verlor Wagner überdeutlich mit 4:15.

Mit Max Hartung und Richard Hübers hatten neben Wagner und Szabo noch zwei weitere TSV-Fechter den Sprung in die K.O.-Runde geschafft. Hartung wurde 23., Hübers beendete das Turnier auf Rang 39.

„Das war ein super Turnier von Benedikt, der wirklich keinen einfachen Lauf hatte. Siege gegen Fechtgrößen wie Aldo Montano sind etwas ganz besonderes. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, bei einem Grand Prix mal wieder ein solches Ergebnis zu holen“, lobte Bundestrainer Vilmos Szabo seinen Schützling.