Sieben Dormagener bei der Jugend- und Junioren WM in Belfast am Start

Sieben Dormagener bei der Jugend- und Junioren WM in Belfast am Start

Auf dem Gelände der University of Ulster in Belfast finden vom 5. bis zum 13. April die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im Fechten statt. Begonnen wird mit dem Kadettenwettbewerben - der international verwendete Name für den Jugendbereich - ehe am 7. April die Junioren folgen. Die Kadetten kämpfen nur im Einzel um Medaillen, bei den Junioren geht es zusätzlich auch um Mannschaftsmedaillen.

Im 35-köpfigen Athletenaufgebot des Deutschen Fechter-Bundes stehen auch sechs Fechter und Fechterinnen des TSV Bayer Dormagen. Damit stellt der TSV Bayer Dormagen das größte Kontingent noch vor dem FC Tauberbischofsheim, der über alle Disziplinen gesehen, mit fünf Fechtern an den Start gehen wird. Bei den Kadetten im Herrensäbel vertritt Richard Hübers, der das Vollinternat am Norbert-Gymnasium Knechtsteden besucht, den TSV Bayer Dormagen. Bei den Junioren starten aus Dormagener Sicht neben Max Hartung, Benedikt Wagner und Sebastian Schrödter auch noch Matyas Szabo. Der allerdings tritt mit den rumänischen Farben an. Mit Anna Limbach und Lea Scholten ist der TSV Bayer Dormagen auch im Juniorenbereich der Damen stark aufgestellt.

Bereits am Sonntag, dem Eröffnungstag, wird es für Richard "Richie" Hübers bei seiner Weltmeisterschaftspremiere ernst. Der Siebte der diesjährigen Europameisterschaften träumt schon ein wenig von einer Medaille.

Als nächstes sind die Junioren-Herren an der Reihe. Max Hartung, die eigentliche deutsche Nummer Eins, kommt nach seiner Knieoperation und der darauf folgenden dreimonatigen Pause langsam wieder in Form. Aber auch Benedikt Wagner liebäugelt mit einer vordern Platzierung im über 100 Teilnehmer starken Feld. Matyas Szabo kann in seinem ersten Juniorenjahr unbeschwert an den Start gehen, währenddessen Sebastian Schrödter als Nummer vier in Deutschland nur im Mannschaftswettbewerb startet, da jede Nation nur mit drei Startern im Einzelwettbewerb vertreten seien darf.

Dort sind aber die drei Dormagener im Verbund mit dem Alsfelder Marlon Hirzmann nach dem Europameisterschaftsgewinn im letzten Herbst aus Sicht des Deutschen Fechter Bundes einer der Medaillenhoffnungen.

Vielleicht schaffen Anna Limbach und Lea Scholten mit der Mannschaft auch endlich die langersehnte Medaille bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Platz vier hieß es jeweils bei der letzten Europa- und Weltmeisterschaft. Im Einzelwettbewerb wird, wie für so viele Fechterinnen, das Finale der besten Acht das Ziel sein.