Hartung Fünfter in Padua - Limbach mit guter Leistung in Athen

Hartung Fünfter in Padua - Limbach mit guter Leistung in Athen

Hartung wird Fünfter bei Weltcup in Padua (Italien)

TSV-Fechter Max Hartung hat seine gute Form erneut bestätigen können. Beim Weltcup der Säbelfechter im italienischen Padua konnte der Dormagener erst im Viertelfinale gestoppt werden und belegte am Ende einen starken fünften Platz.

Hartung – der zuletzt das Ranglistenturnier in Straßbourg für sich entschieden hatte – kämpfte sich mit Siegen gegen Tamas Decsi (Ungarn, 15:4), Jean-Philippe Patrice (Frankreich, 15:7) und Junho Kim (Südkorea, 15:11) ins Viertelfinale vor. „Das war sehr souverän von Max“, lobte Bundestrainer Vilmos Szabo seinen Schützling, der einen Platz auf dem Treppchen nur knapp verpasste. Im Viertelfinale musste Hartung sich dem Koreaner Kim Junghwan mit 8:15 geschlagen geben.

Mit Matyas Szabo, der am Ende Zwölfter wurde, hatte ein weiterer TSV-Fechter den Sprung unter die Top 16 geschafft. Szabo scheiterte nach Siegen gegen Alexander Trushakov (Russland, 15:10) und Björn Hübner (Tauberbischofsheim, 15:14) am Olympiasieger von London, Aron Szilagyi aus Ungarn, mit 11:15.

Benedikt Wagner musste sich im Tableau der besten 32 Aliaksandr Buikevich aus Weißrussland mit 12:15 geschlagen geben und wurde 32. Wagner hatte sich zuvor hauchdünn mit 15:14 gegen seinen Mannschaftskollegen Nicolas Limbach durchgesetzt, der am Ende 34. wurde.

„Dass die Jungs so früh gegeneinander antreten mussten, war natürlich nicht so optimal. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit unseren Platzierungen. Ich freue mich, dass mit Rouven Redwanz einer unserer jüngeren Fechte Akzente setzen konnte“, gab es Lob vom Bundestrainer für Redwanz, der einen guten 45. Platz belegte.

Beinah hätte es im Teamwettbewerb doch noch die erhoffte Podestplatzierung für Szabos Schützlinge gegeben. Das Quartett Max Hartung, Matyas Szabo, Nicolas Limbach und Richard Hübers (alle Dormagen) führte im Halbfinale gegen Rumänien bereits mit 40:33, musste sich letztlich aber denkbar knapp 44:45 geschlagen geben. Im Gefecht um den dritten Platz wurde das deutsche Team dann mit 22:45 von Südkorea überrollt. „Da war die Luft raus“, kommentierte Szabo, der sich im Nachhinein naturgemäß über den vergebenen Erfolg gegen Rumänien ärgerte.

Anna Limbach in guter Form

Beim Weltcup der Damen in Athen (Griechenland) präsentierte sich die Dormagenerin Anna Limbach in guter Verfassung. Die 26-jährige erreichte die Runde der besten 32 und wurde 25. Limbach siegte im Tableau der besten 64 mit 15:12 gegen Jiyeon Seo aus Südkorea und musste sich dann der starken Ukrainerin Olga Kharlan, Europameisterin von 2014, mit 8:15 beugen.