Hartung auf Rang Sechs in Budapest

Hartung auf Rang Sechs in Budapest

TSV-Fechter Max Hartung zeigte sich beim Weltcup der Aktiven in Budapest (Ungarn) in bestechender Form. Der Dormagener musste sich erst im Viertelfinale dem späteren Sieger Alexej Yakimenko (Russland) denkbar knapp mit 14:15 geschlagen geben und landete in der Endabrechnung auf dem sechsten Rang.

Hartung, WM-Dritter von Moskau, konnte sich in seinem Auftaktgefecht mit 15:10 gegen den Franzosen Julien Medard durchsetzen. Im Anschluss siegte er deutlich mit 15:5 gegen den Südkoreaner Ha Hansol und ließ im Achtelfinale Aldo Montano, dem Olympiasieger von Athen 2004, mit 15:8 keine Chance. Montano hatte sich zuvor mit 15:8 gegen Hartungs Vereinskollegen Benedikt Wagner durchgesetzt. Wagner landete auf Rang 23.

Für Hartung war dann im Viertelfinale Schluss. Der 26-jährige unterlag dem amtierenden Weltmeister Yakimenko hauchdünn mit 14:15, unterstrich mit seiner Leistung und Rang Sechs jedoch seine Ambitionen für die kommenden Großturniere.

„Max hat eine wirklich gute Leistung gezeigt. Besonders das Gefecht gegen Aldo Montano hat mir gefallen. Das Gefecht gegen den amtierenden Weltmeister hat er offen gestaltet und verliert am Ende knapp, das kann auch andersherum ausgehen. Insgesamt war das aber ein wichtiger Schritt in Richtung Olympia 2016“, lobte Bundestrainer Vilmos Szabo seinen Schützling.

Erfreulich war aus TSV-Sicht auch der Auftritt von Richard Hübers, der sich bis ins Achtelfinale vorkämpfte, dort mit 9:15 an Kamil Ibragimov aus Russland scheiterte und im Gesamtableau 13. Wurde. Mit Matyas Szabo (30.) erreichte ein weiterer Dormagener die Runde der besten 32. Der gesundheitlich angeschlagene Nicolas Limbach wurde 34.

Im Teamwettbewerb schrammte das deutsche Quartett mit Rang Vier nur knapp an einer Podestplatzierung vorbei. Die drei Dormagener Max Hartung, Benedikt Wagner und Richard Hübers sowie Maximilian Kindler aus Eislingen starteten mit einem 45:40 Sieg gegen Georgien in den Wettkampf. Auch im Viertelfinale behielt die deutsche Mannschaft die Oberhand. Das Gefecht gegen China entschied man mit 45:27 deutlich für sich. Gegen Vize-Weltmeister Russland mussten Hartung und Co dann jedoch die Segel streichen. Die Russen setzten sich mit 45:39 durch. Das kleine Finale gegen die Lokalmatadoren aus Ungarn verlor das Team von Bundestrainer Vilmos Szabo mit 42:45.

„Wir mussten das Team aus verschiedenen Gründen etwas umformieren. Dafür bin ich mit dem vierten Platz sehr zufrieden“, so der Bundestrainer.