JWC Dormagen: Termin für 2012 wurde bestätigt

Die FIE (Fechtweltverband) hat die Termine für die Junioren-Weltcups gegenüber dem DFeB bestätigt. Somit steht auch der Termin für den 38. Preis der Chemiestadt Dormagen. Am 1. Dezember 2012 wird sich erneut die Säbelelite der Welt beim Junioren-Weltcup in Dormagen präsentieren.

Neben Bochum (Damenflorett) und Laupheim (Damendegen) ist der TSV erneut der Ausrichter von zwei Junioren-Weltcups (Damen- und Herrensäbel). Der Abteilungsvorstand freut sich schon jetzt auf den Event und dankt dem DFeB für die Unterstützung, dieses international bedeutende Turnier erneut nach Dormagen zu holen.

JWC Dormagen: Rund 700 Zuschauer beim „37. Preis der Chemiestadt“

Rund 700 Zuschauer erlebten am Samstag beim Junioren Weltcup im TSV Bayer Sportcenter hochklassigen Fechtsport und eine prickelnde Atmosphäre. Der einzige Wermutstropfen: 2011 schaffte es kein Fechter des TSV unter die Top 4. „Wir waren da in den letzten Jahren sehr verwöhnt, in diesem Jahr hat es eben nicht sein sollen“, kommentierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. So galten die Sympathien der zahlreichen Zuschauer dem einzigen deutschen Finalisten, Maximilian Kindler aus Eislingen. Doch auch mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums reichte es in diesem Jahr nicht zu einem deutschen Erfolg beim Weltcup in Dormagen. Kindler musste sich in einem hochdramatischen Finale dem Italiener Stefano Scepi mit 13:15 geschlagen geben.
Den dritten Platz bei der Herren teilten sich Emmanuel Gans und Christophe Buisson (beide Frankreich).

Der Countdown zum Juniorenweltcup in Dormagen läuft

Am Samstag, den 3. Dezember ist es wieder so weit: die Junioren-Elite der Säbelfechtwelt trifft sich in Dormagen, um sich beim Juniorenweltcup 2011 auf der Planche zu messen.

Schon in den letzten Jahren konnte das Turnier ein bemerkenswertes Teilnehmerfeld aufweisen. „2011 haben sich einige echte Exoten angekündigt“, berichtet TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Der TSV empfängt Fechter von fast allen Kontinenten, zum ersten Mal sind Athleten aus Argentinien, Taiwan und Algerien am Start. „Wir sind natürlich sehr stolz darauf, dass unser Turnier immer internationaler wird. Im Weltcupzirkus ist dies einmalig!“

Knapp 250 Sportlerinnen und Sportler werden am 3. Dezember um den Weltcup kämpfen. Die Betreuung der Athleten und ihrer Betreuer bedeutet natürlich einen immensen Aufwand. „Die Fechtabteilung steht in Sachen Organisation Schulter an Schulter, alle helfen mit“, kommentiert Kawald zufrieden.

JWC Dormagen: Richard Hübers mit seinem erstem Weltcup-Sieg

„Wahnsinn“, viel mehr konnte TSV-Fechter Richard Hübers nach seinem grandiosen Triumph beim Junioren-Weltcup in Dormagen nicht sagen. Dem 17-jährigen Sportinternatler gelang die Sensation: Er sicherte sich den Sieg beim „36. Preis der Chemiestadt“ und hat sich selbst zum Nachfolger von Teamkollege Benedikt Wagner gekürt, der den Weltcup im letzten Jahr gewann.

Die Nervenstärke, die Hübers an den Tag legte war schlichtweg atemberaubend. Rückstände steckte er locker weg und auch, als er bei einer Aktion unglücklich aufkam und sich den Fuß verknackste, stand „Richie“ wieder auf. „Was Richard geleistet hat war großartig“, kommentierte sein Trainer Dan Costache zufrieden. Zusammen mit seinem Schützling strahlte er nach dem 15:13 Final-Erfolg gegen Maximilian Kindler (Eislingen) um die Wette.

Das Gefecht zwischen Hübers und Kindler, eine Neuauflage des Finales bei der Kadetten-WM im April, war der Kulisse im TSV Bayer Sportcenter mehr als würdig. Die beiden Kontrahenten kämpften um jeden Zentimeter und boten ihrem Publikum Fechten mit Weltklasseformat.

Weltcup Dormagen - Es bleibt sportlich

Nachdem ein kleines Team von Designstudenten, (Stefan Meister, Björn Mergemann und Ex-TSV-Fechter Benedikt Bock) dem Dormagener Fechtweltcup 2009 ein neues und einheitliches Kommunikationskonzept gegeben haben, ist nun das Plakat, das in der Auflage von 250 gedruckt und überall in Dormagen zu sehen war, auf dem Weg zum renommierten Wettbewerb "100 Beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz".

"Ich habe keine Ahnung, ob wir da einen Blumentopf gewinnen, allerdings sehen wir das ganz sportlich. Dabei sein ist Alles und wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem sind wir in der glücklichen Lage, dass die Fechtabteilung voll hinter uns steht", so Benedikt Bock.

In dem Wettbewerb werden die 100 besten Plakate von einer Jury aus international renommierten Designern ausgewählt. Innerhalb der 100 gibt es keine Abstufung. Ein Siegerplakat kommt in den dazugehörigen Katalog und wird in einer großen Wanderausstellung gezeigt.

JWC Dormagen: Benedikt Wagner und Matyas Szabo auf dem Podest

Es ist geschafft! Benedikt „Peter“ Wagner gewann den 35. „Preis der Chemiestadt“ und krönte mit seinem Triumph im Finale ein Fecht-Event der Extraklasse. Von „A“ wie „Atmosphäre“ bis „Z“ wie „Zuschauerzahlen“ stimmte einfach alles.

Das harte Training und die vielen Einheiten vor dem Weltcup machten sich bezahlt. Mit Matyas Szabo und Benedikt Wagner schafften gleich zwei Dormagener den Sprung unter die besten Vier. „Besser hätte es kaum laufen können. Besonders für die vielen Zuschauer war es natürlich toll, dass sie gleich zwei Lokalmatadoren anfeuern konnten“, so der sportliche Leiter Olaf Kawald glücklich. Nicht nur sportlich lieferten die Dormagener eine fast perfekte Vorstellung, auch Organisation und Unterhaltungswert der Veranstaltung waren schlichtweg gut. Dass Fechten so viel Spaß machen kann, damit hatten die Neulinge unter den Zuschauern wohl kaum gerechnet.